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Diagnose Asthma - und was nun?

Autor: Bernadette Käuper | 02. Februar 2018

Patientenschulungen

Konfrontiert mit der Diagnose Asthma verbinden etliche Menschen die Symptome schwere Luftnot, Asthma-Anfälle und eine deutlich verringerte Lebensqualität.
Asthma ist nicht immer gleich Luftnot, auch ein chronischer Husten oder wiederkehrende, lang andauernde Infekte der Atemwege können ein Asthmasymptom sein.

Was viele nicht wissen: Bei einem leichten Asthma ist eine gut eingestellte Erkrankung oft mit keinen oder nur wenigen Beschwerden im Alltag verbunden.

Gut eingestellt heißt:
Unter einer individuell angepassten Behandlung ist der Patient beschwerdefrei und kann allen Aktivitäten nachgehen.
Für Patienten mit einem schweren Asthma ist eine gute Therapieeinstellung und ein Notfallmanagement unerlässlich.

Zum Beispiel kann eine frühzeitige Infektbehandlung eine Verschlechterung bzw. dauerhafte Verschlimmerung des Asthmas verhindern.
Große Unsicherheit besteht auch bei einer kortisonhaltigen inhalativen Therapie.
Patienten befürchten Nebenwirkungen und fragen sich, wie lange die Therapie geplant ist bzw. ob nun zeitlebens Medikamente inhaliert werden müssen.
(Beispielsweise ist bei einem saisonalen allergischen Asthma ggf. nur eine vorübergehende Therapie nötig)

Ähnliche Unsicherheiten gibt es bei den „Notfallsprays". Anwendung, Nebenwirkungen und Inhaltsstoffe der einzelnen Präparate sind den Patienten wenig geläufig.
Auch hier ist es wichtig, dass Patienten ein solides Basiswissen über Ihre Erkrankung und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten haben.

Unsere Patientenschulungen bieten Ihnen die Möglichkeit sich gründlich über die Diagnose Asthma, die entsprechenden Medikamente, sowie alle Themen wie Allergene, Infekte,Sport & körperliche Bewegung, Auslöser wie Stress, zu informieren.
In einem freundlichen Ambiente können Sie sich mit anderen Patienten austauschen und viele nützliche Tipps erhalten.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Inhalationstechnik zu optimieren und den geeigneten Inhalator zu finden.
Erfahrungsgemäß besteht bei geschulten Patienten eine größere Sicherheit im Umgang mit Ihrer Erkrankung.

„Chef" seiner eigenen Erkrankung zu sein, ist der Schlüssel zur Zufriedenheit!



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