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Operative Alternative zur CPAP-Therapie in Erprobung.

Autor: Dr. med. Albert Esselmann | 20. März 2014

Schlafapnoepatienten, die eine Therapie mit einem CPAP-Gerät nicht durchführen können, könnte bald mittels eines operativ eingesetzten Zungenschrittmachers geholfen werden.

Schlafapnoepatienten, die eine Therapie mit einem CPAP-Gerät nicht durchführen können, könnte bald mittels eines operativ eingesetzten Zungenschrittmachers geholfen werden. Das Gerät selbst wird unter die Haut unterhalb des Schlüsselbeines implantiert, das Kabelende führt zum Zungennerv und stimuliert diesen nachts bei jedem Atemzug.

Zwei Versionen des Gerätes werden derzeit erprobt: bei der Einen Version muss der Patient mittels einer Fernbedienung vor dem Schlafengehen den Schrittmacher aktivieren. Die zweite Version soll selbstständig erkennen, wann und ob der Patient schläft und sich dann von selbst einschalten. Derzeit gehört der Zungenschrittmacher (noch) nicht zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkasse, die Kosten belaufen sich auf über 10.000 Euro.



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